Sächsische Forscher suchen Coronaviren im Abwasser

Die TU Dresden und Forschungspartner bereiten ein einzigartiges Frühwarnsystem für die nächste Pandemie-Welle vor. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Dresdner Kläranlage.

 

Zuverlässige Dienstleistungen auch bei Pandemie!

Die letzten Wochen standen auch bei der Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD) im Zeichen des Corona-Virus. Um für die Situation gerüstet zu sein, berief die Geschäftsführung bereits am 6. März 2020 einen Krisenstab ein. Er ist nach wie vor aktiv und wird erst aufgelöst, wenn sich die Lage dauerhaft entspannt hat.

 

Gunda Röstel zur geplanten Novellierung der Abwasserabgabe

Noch gibt es nur einen Referentenentwurf der Bundesregierung. Doch die Neuausrichtung geht in die falsche Richtung.

Einfach nur Geld einsammeln reicht nicht. Noch ist Zeit für Korrekturen, meint Gunda Röstel, kfm. Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH.

Abschlusskonferenz des Forschungsprojektes Mikromodell

Sächsische Ministerien, Wissenschaftler und Kläranlagenbetreiber haben sich in den vergangenen vier Jahren mit der Herkunft und den Wegen von sogenannten Mikroschadstoffen beschäftigt. Wie gehen wir künftig damit um? Antworten lieferten die Abschlusskonferenz von "MikroModell".

Auf neuen Wegen

Die Stadtentwässerung Dresden engagiert sich bereits seit vielen Jahren in internationalen Projekten u. a. in Bulgarien, Jordanien oder im Kosovo. Unter dem Dach der German Water Partnership leitet die SEDD nun ein Betreiberpartnerschaftsmodell in der Ukraine.