Wir klären das für Sie!

Die Stadtentwässerung Dresden GmbH erbringt Dienstleistungen auf den Gebieten der Abwasserbehandlung, der Umwelt­analytik sowie bei der Planung und dem Bau von Abwasseranlagen.

Zum Betrieb gehören u. a. das zirka 1.850 km lange Kanalnetz und die zentrale Klär­anlage Dresden-Kaditz.

Unser Wirkungsgebiet reicht über die Dresdner Stadtgrenzen hinaus: Im Rahmen von Abwasserüberleitungen oder Betriebs­führungen erreichen wir 670.000 Kunden in der Region Ostsachsen.

Dresden ist eine vielfältige Stadt. Unsere Aufgaben sind es auch! Hier eine Übersicht der wichtigsten:

  • Sammlung des Schmutz- und Regenwassers in der öffentlichen Kanalisation
  • Entsorgung mit Tankfahrzeugen der Rückstände aus Klein­klär­anlagen und abfluss­losen Gruben bei Grundstücken, die nicht an die Kanalisation angeschlossen sind
  • Reinigung des Abwassers in der zentralen Kläranlage Dresden-Kaditz durch mechanische, biologische und chemische Verfahren, so dass es natur­verträglich in die Elbe eingeleitet werden kann
  • Tägliche Filterung von 150 Tonnen Schlamm, 4 Tonnen Sand und 5 Tonnen Unrat aus dem Abwasser und deren umwelt­gerechte Entsorgung
  • Energiegewinnung aus den erneuerbaren Quellen Klär­schlamm, Erd- und Abwasser­wärme, Wasserkraft und Sonne
  • Ständige Reinigung, Kontrolle und Reparatur durch Spezialisten der von uns benötigten technischen Anlagen
  • Planung und Bau neuer Abwasseranlagen
  • Kontrolle von Betrieben, 10 Knotenpunkten im Kanalnetz und des Klärwerks durch das Betriebslabor, um Umwelt­verschmutzungen zu verhindern.
  • Pflege von kleineren Gewässern im Stadtgebiet – Rasenmähen, Rechenreinigung, Reparatur und Ersetzen von defekten Teilen
  • Sichere Entwässerung der Stadt auch bei hohem Elbpegel und starken Niederschlägen durch unsere Hochwasserpumpwerke

Personal

  • 400 Beschäftigte
  • davon 20 Auszubildende

Entsorgungsgebiet

  • Dresden
  • Abwasserüberleitung umliegender Kommunen nach Dresden
    (darunter Pirna, Freital, Heidenau, Radebeul Ost, Bannewitz und Tharandt)

Jährlich behandelte Abwassermenge

  • rund 50 Mio. Kubikmeter

Jährliche Investitionen in Kanalnetz und Kläranlage

  • 25 bis 30 Mio. Euro

Investitionen seit 1990

  • insgesamt rund 780 Mio. Euro
    davon entfallen 450 Mio. Euro auf das Kanalnetz und 330 Mio. Euro auf die Kläranlage(n)

Jahresumsatz

  • 85 Mio. Euro

Anlagenwert

  • ca. 600 Mio. Euro

Ganz allgemein

  • Jeder der 565.000 Dresdner verbraucht durchschnittlich 95 Liter Trinkwasser am Tag und verwandelt es in Abwasser.
  • Über 1.100 Industrie- und Gewerbebetriebe sind ebenfalls an das Dresdner Kanalnetz angeschlossen.
  • An trockenen Tagen fließen 120 Millionen Liter Abwasser in die Kläranlage Dresden-Kaditz. Das sind etwa zehn Badewannen pro Sekunde.
  • Insgesamt sind 670.000 Menschen mit der Kläranlage Dresden-Kaditz verbunden, davon 565.000 Dresdner.

Gunda Röstel
Kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH und Prokuristin der GELSENWASSER AG

Gunda Röstel war nach einem Studium der Sonderpädagogik in Rostock zunächst Lehrerin und von 1990-1996 Schulleiterin in Flöha. Ihr politisches Engagement begann 1989 zunächst im Neuen Forum und setzte sich bei Bündnis 90/Die Grünen fort, zu deren Bundesvorsitzenden sie von 1996 bis 2000 gewählt wurde.

In dieser Zeit übte sie ehrenamtlich auf kommunal wie landespolitischer Ebene verschiedene Funktionen aus. Seit 2000 ist sie in der Energie- und Wasser­wirtschaft als Prokuristin der GELSENWASSER AG tätig. In dieser Funktion übernahm sie seit 2004 auch die kaufmännische Geschäftsführung der Stadtentwässerung Dresden GmbH. Darüber hinaus engagiert sie sich u. a. als Vorstandsvorsitzende bei German Water Partnership e. V., als Vorsitzende des Wirtschafts­aus­schusses sowie im Erweiterten Fach­vorstand Wasser/Abwasser beim BDEW, als Vorsitzende des Hoch­schul­rates der TU Dresden und als Auf­sichts­­rätin von EnBW (darunter ebenso als Auf­sichts­rätin der VNG und der Netze BW), den Stadtwerken Burg und des Universitätsklinikums Dresden.

Kurzvita:

  • Studium der Sonderpädagogik in Rostock, Abschluss Diplom-Pädagogin
  • 1990-1996 Schulleiterin
  • 1996-2000 Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen
  • seit 2000 Prokuristin GELSENWASSER AG
  • seit 2004 Geschäftsführerin Stadtentwässerung Dresden GmbH
  • seit 2010 Vorsitzende des Hochschulrats der TU Dresden
  • seit 2012 Mitglied des Aufsichtsrats der EnBW
  • seit 2016 Mitglied des Aufsichtsrats der VNG und der Netze BW
  • seit 2016 Vorstandsvorsitzende von German Water Partnership e. V.
  • seit Juni 2018 Mitglied der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung

 

Ralf Strothteicher
Technischer Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden GmbH

Ralf Strothteicher ist seit 2005 im Unternehmen tätig und war ab 2006 Leiter des Technischen Bereiches. Er hat das strategische und operative Geschäft des Abwasser­ent­sorgungs­unternehmens maßgeblich mitbe­stimmt. Unter anderem begleitete er die Erweiterung der Kapazitäten der Kläranlage in Kaditz im Zuge des seit Jahren anhaltenden Bevölkerungs­wachstums. Vor seiner Tätigkeit in Dresden war der gebürtige Westfale u. a. als Projektmanager für die GELSENWASSER AG tätig.

Kurzvita:

  • 1992-1998 Bauingenieur in der Planungsabteilung der Berliner Niederlassung des Inge­nieur­büros Sawatzki & Kerkemeier AWD GmbH in Schwerte
  • 1998-2001 Bauingenieur in Funktion des Nieder­lassungs­leiters der Berliner Niederlassung des Ingenieurbüros Sawatzki & Kerkemeier AWD GmbH
  • 2001-2017 Projektmanager bei der GELSENWASSER AG
  • 2005-2017 Technischer Bereichs­leiter und Prokurist der Stadt­entwässerung Dresden GmbH
  • 2006-2012 Geschäftsführer der GELSENWASSER Entwicklungs­gesellschaft Dresden GmbH
  • seit 2017 Technischer Geschäftsführer der Stadt­entwässerung Dresden GmbH
  • seit 2017 Leiter Eigenbetrieb Stadtentwässerung Dresden

Engagement in unterschiedlichen Verbänden und Vereinen

  • Mitglied im DWA Bundesbeirat
  • Mitglied im Landeslenkungskreis Wasser der BDEW-Landesgruppe Mitteldeutschland
  • Mitglied im DWA Beirat Landes­gruppe Sachsen/Thüringen
  • Vorstandsmitglied Güteschutz Kanalbau e. V.
  • Vorstandsmitglied Lokale Agenda 21 für Dresden e.V.
  • Mitglied Deutscher Städtetag Fachkommission Wasser­wirtschaft
  • Mitglied im Normungsausschuss des DIN/DVGW
  • Mitglied in ISO Arbeitsgruppen zur Entwicklung internationaler Managementstandards
  • Mitglied im Aufsichtsrat der Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul GmbH

Unsere Werte bestimmen unser Handeln und unsere Entscheidungen. Sie sind integraler Bestandsteil unserer Unternehmenskultur und wir leben sie jeden Tag. Warum wir sie hier für Sie auflisten? Ganz einfach: Das sind Sie uns wert!

Zuverlässigkeit
Die SEDD erfüllt ihre Aufgaben zuverlässig und immer im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Dadurch besitzt sie einen guten Ruf und hohe Akzeptanz in der Region. Basis dieses Erfolgs sind Fachkompetenz und der effiziente Umgang mit finanziellen Mitteln und technischen Anlagen.

Engagement
Gemeinsam mit Partnern der kommunalen Familie stellen wir uns Themen wie Klimawandel, Hoch­wasser­schutz, Kreislaufwirtschaft und Infrastrukturentwicklung. Wir engagieren uns in einschlägigen Fachverbänden auf nationaler und europäischer Ebene und laden jährlich zur Dresdner Abwassertagung ein.

Verantwortung
Unsere traditionelle Verankerung mit der Stadt Dresden und der Region ist Teil unserer Identität. Mit unseren Ausbildungs- und Arbeitsplätzen stärken wir deshalb den Wirtschafts­standort und erbringen Dienst­leistungen preiswürdig und kunden­orientiert. Zudem investieren wir jährlich etwa 25 Millionen Euro in die Abwasseranlagen und vergeben viele Aufträge an regionale Unternehmen.

Umweltschutz
Mit unserer täglichen Arbeit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zum sorgsamen Umgang mit kostbaren Ressourcen. Besondere Bedeutung hat für uns der naturnahe Zustand der Elbe, ihrer Nebenflüsse und des Dresdner Elbtals. Außerdem setzen wir bei der Planung und Entwicklung neuer Anlagen bewusst auf die Anwendung regenerativer Energien und auf Energieeffizienz.

Das erfolgreiche Dresdner Modell einer öffentlich-privaten Partnerschaft

Die öffentlich-private Kooperation zwischen der Landeshauptstadt Dresden (51 Prozent) und der GELSENWASSER AG (49 Prozent) garantiert den Bürgern und der Wirtschaft Dresdens eine umweltgerechte und stabile Abwasserentsorgung zu vernünftigen Preisen.

Nach einem europaweiten Wettbewerb hatte 2004 die Landeshauptstadt Dresden 49 Prozent der Anteile der Stadtentwässerung Dresden GmbH an die GELSENWASSER AG verkauft – eine der größten Teilprivatisierungen in der deutschen Abwasserbranche. Die GELSENWASSER AG ist der größte private Wasser- und Abwasser­dienst­leister in Deutschland. Das Unter­nehmen bringt das Know-how aus über 100 Jahren Wasserversorgung für Direktkunden und Kommunen in die Kooperation ein.

Unser Wissen und unsere Fähigkeiten in Sachen Umweltschutz und Ressour­cen­schonung nutzen, entwickeln und teilen wir in vielfältiger Form – auf nationaler und inter­nationaler Ebene.

Forschung

MikroModell, REGKLAM, IWAS, ZAK, ANTI-Resist: Dahinter verbergen sich Forschungsprojekte, die die Stadt­entwässerung Dresden (SEDD) gemeinsam mit exzellenten Partnern aus der Wissenschaft initiiert hat. Zusammen stellen wir uns abwasser­technischen Herausforderungen oder entdecken Optimierungsmöglichkeiten, die wir gemeinsam mit Partner­institutionen untersuchen und praxistaugliche Lösungen entwickeln. 

Seit vielen Jahren besteht eine enge Kooperation zur Exzellenzuniversität Technische Universität Dresden (TUD), zum Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und zum Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS).

Internationale Kooperationen

Das moderne Klärwerk Dresden-Kaditz ist Anlaufpunkt für viele Delegationen aus dem In- und Ausland. Wir entwickeln Lösungsansätze für vielen Regionen der Welt, in denen es nur eine unzulängliche Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung gibt.

Für uns gehört das zu den wichtigsten Aufgaben der internationalen Gemeinschaft im neuen Jahrtausend.

Aktuell sind Kollegen*innen der Stadtentwässerung Dresden in Vietnam, Jordanien und der Ukraine im Einsatz.