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Das Dresdner Kanalnetz

Zwei Drittel des Dresdner Entwässerungsgebietes werden im Mischsystem entwässert.

Der Trinkwasserverbrauch pro Einwohner liegt bei 95 Liter pro Kopf und Tag. Gemeinsam mit dem Regenwasser hat sich ein gebührenwirksamer Schmutzwasseranfall von rund 25 Millionen m³ pro Jahr eingepegelt.

Über 99 Prozent der Dresdner Bevölkerung sind an die öffentliche Abwasserentsorgung angeschlossen. Das gesamte öffentliche Abwassernetz in Dresden hat eine Länge von ca. 1.800 km, das entspricht der Entfernung Dresden - Barcelona. Davon sind 780 km Mischwasser- , 465 km Schmutzwasser-, 342 km Regenwasserkanäle und 60 km Druckleitungen. 125 km dieser Kanäle sind begehbar. Die größten Kanäle befinden sich kurz vor der Kläranlage Kaditz beidseitig der Elbe und werden als Altstädter (19 km) und Neustädter Abfangkanal (9 km) bezeichnet.

In den letzten Jahren wurden wesentliche Erweiterungen und Sanierungen des Kanalnetzes durchgeführt. Auch in den nächsten Jahren sind neben den normalen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten noch viele Problemstellen zu beseitigen.

40.500 Schächte führen in dieses unterirdische Labyrinth. Die Nennweiten (Durchmesser) der Kanäle reichen von 150 bis 3.400 mm, davon haben die meisten Rohre einen Durchmesser von 250 bis 400 mm. Rund die Hälfte der Kanäle ist älter als 50 Jahre, knapp 20 Prozent davon sogar älter als 100 Jahre. Um eine optimale Fahrweise des Klärwerkes Kaditz zu garantieren, wurde in Dresden ein Stauraummanagement installiert.

Zusammen mit den beiden Regenüberlaufbecken Johannstadt und Kaditz werden Teile der Dresdner Kanalisation als Stauraum genutzt, um bei hohem Abwasseraufkommen dieses zurückzuhalten und später gezielt dem Klärwerk zuzuführen. Ziel der Maßnahme ist es, möglichst kein ungereinigtes Niederschlagswasser direkt in die Elbe zu leiten (abzuschlagen). Ausführliche Informationen zur Ablusssteuerung in der Dresdner Kanalisation entnehmen Sie bitte unserer gleichnamigen Broschüre (Informationsmaterial).

Vorbeugend soll darüber hinaus der Regenwasserabfluss in die Kanalisation vermindert werden. Maßnahmen dazu sind unter anderem weniger versiegelte Flächen, Dachbegrünungen, Zisternen bzw. Regentonnen und Trinkwassersubstitutionssysteme.

Man unterscheidet zwei Kanalisationssysteme:

Bei einer Trennkanalisation werden Schmutz- und Niederschlagswasser in zwei Kanälen abgeleitet: das Schmutzwasser zur Kläranlage, das Regenwasser nach einer gesonderten Behandlung in Gewässer (ca. 7 Prozent der gesamten Abwassermenge aus 40 Prozent des Einzugsgebietes Dresdens).

Bei der Mischkanalisation werden Schmutz- und Niederschlagswasser gemeinsam in einem Kanal in die Kläranlage geleitet (ca. 60 Prozent der Einzugsgebiete Dresdens).

Endecken Sie auf eigene Faust unterirdische Bauwerke in der Kanalisation

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