Geschichte in Bildern

Es ist noch nicht lange her, da herrschten in Dresden, wie in den meisten europäischen Städten, hygienische Zustände, die buchstäblich „zum Himmel stanken“. Abfall, Abwasser und Tierkot landeten auf der Straße und wurden über offene Rinnen in Flüsse und Bäche entsorgt. In Dresden hatte man zu diesem Zweck den Kaitzbach über den Altmarkt umgeleitet.

Zur Verrichtung der Notdurft benutzte man Abortgruben. Diese – meist undicht – verdreckten das Grundwasser und damit auch die benachbarten öffentlichen Brunnen. Cholera- und Typhusepidemien waren die Folge. Als die Missstände in London unerträglich werden, beginnt von England aus der Siegeszug des Water Closets. In vielen Metropolen entstehen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erste Kanalnetze.

Die ersten Entwässerungsleitungen in Dresden entstanden ab 1812 mit dem Schleifen der Festungsanlagen. Nach heftigen und kontrovers geführten Diskussionen um die Einführung einer Schwemmkanalisation wurden ab 1850 erste unterirdische Kanäle angelegt und WC´s  genutzt. Diese Anfänge der Kanalisation basierten auf dem „Schleußen-Systematisierungsproject“ des damaligen Tiefbauamtsleiters Carl Mank.

Doch erst seinem Nachfolger Stadtbaurat Herrmann Klette gelang es ab 1889, den weiteren Ausbau zu systematisieren und die Kanäle hydraulisch zu verbessern. In den Folgejahren entstanden die senkrecht zur Elbe führenden Gebietshauptkanäle und die beiden Hauptschlagadern des Abwassersystems, der Alt- und Neustädter Abfangkanal. Herrmann Klette gilt als der geistige Vater des Dresdner Freispiegelnetzes, seine planerischen Grundsätze genügen im Wesentlichen auch heutigen Anforderunge.

Zunächst leitete man das Dresdner Abwasser unterhalb der Stadt in die Elbe.  Doch parallel zum Ausbau der Kanäle beschäftigte man sich mit Untersuchungen zur Abwasserreinigung. 1907 wurde der Düker fertiggestellt, der das Altstädter Abwasser unter der Elbe hindurch nach Kaditz leitet.

Zunächst leitete man das Dresdner Abwasser unterhalb der Stadt bei Kaditz in die Elbe.  Doch parallel zum Ausbau der Kanäle beschäftigte man sich mit Untersuchungen zur Abwasserreinigung. 1907 wurde der Düker fertiggestellt, der das Altstädter Abwasser unter der Elbe hindurch nach Kaditz leitet.

Der 15. Juli 1910 ist ein historisch bedeutsames Datum in der Geschichte der Stadtentwässerung Dresdens. Zu diesem Zeitpunkt begannen sich in der neu errichteten Kläranlage Dresden-Kaditz zwei (von später vier) Siebscheiben mit 8 Metern Durchmesser zu drehen, um das Dresdner Abwasser von groben Verunreinigungen zu befreien. Das Kaditzer Klärwerk war zu jener Zeit die modernste Anlage Europas, bestehend aus Geröllfang, Grobrechen, Siebscheiben und Pumpwerk.

Stadtbaurat Hans Erlwein schuf mit seinem in Dresden unverwechselbaren Stil die Hochbauten. Beim Bau der Kläranlage arbeitete er eng mit dem Stadtbaurat Hermann Klette zusammen. Den beiden Architekten gelang es, die Hochbauten der Kläranlage der ländlichen Umgebung anzupassen und das Klärsystem im Tiefbauteil, also unter der Erde, zu installieren.

Die beiden historischen Faultürme der Kläranlage Dresden-Kaditz wirken wie Zwillinge. Doch liegen zwischen deren Fertigstellungen fast zwei Jahrzehnte (1937 bzw. 1956). 1936 begann der Bau des ersten geschlossenen, auf 33 Grad Celsius beheizbaren Faulbehälters mit einem Volumen von 2.500 Kubikmetern. Dieser war nach Essen-Rellinghausen der dritte seiner Art in Deutschland. Das Siebgut wurde bis zur Geruchsfreiheit ausgefault und auf offenen Plätzen, so genannten „Trockenbeeten“, unter freiem Himmel entwässert, ehe die nährstoffreiche Masse  als Dünger verwertet wurde.

Bei der Faulung entstand Methangas, welches in einem Gasometer aufgefangen wurde. Im Anschluss an den Bau der Faulbehälter sollte eine Anlage zur Verwertung des Faulgases für kommunale Fahrzeuge erstellt werden. Infolge des Zweiten Weltkrieges unterblieb dieser Bau jedoch. Das Gas wurde bis 1945 wenig genutzt. Erst nach Kriegsende war es möglich, einen gasbeheizten Heißwasserkessel zur Beheizung des Faulraumes zu installieren.

Fast 40 Jahre lang verrichteten die Siebscheiben zuverlässig ihren Dienst. Doch mit der Zeit verschlissen sie immer mehr - Folge der Materialknappheit in den Kriegs- und Nachkriegsjahren. Sie konnten nur noch unter hohem personellen Einsatz betrieben werden. Bis 1952 funktionierten noch alle vier Siebscheiben. Dann im Verlauf des Umbaus der Kläranlage ab 1952 erfolgte deren schrittweise Demontage. Die Abwasserreinigung wurde nun von fünf rechteckigen Absetzbecken übernommen von je 60 Metern Länge, 10 Metern Breite und 2,4 Metern Tiefe. Sie erzielten einen dreifach höheren Wirkungsgrad. In der etwa einstündigen Absetzzeit sanken bis zu 90 Prozent der ungelösten Schmutzstoffe auf den Beckenboden.

Um eine wirksame Abscheidung, vor allem auch von feinen Sanden, zu gewährleisten, wurde im Anschluss an die Feinrechenanlage ein Sandfang errichtet, zwischen der ehemaligen Siebscheibenhalle und der Hauptpumpstation.

In Ergänzung zum bereits vorhandenen Faulbehälter wurde spiegelbildlich ein zweiter errichtet und das Gesamtvolumen auf 5.200 Kubikmeter gesteigert. Das anfallende Faulgas diente zur Faulbehälter- und Gebäude-Heizung. Die Faulzeit in den geschlossenen Faulbehältern von zirka 10 Tagen genügte jedoch nicht, um einen ausreichenden Ausfaulungsgrad zu erzielen. Zur endgültigen Schlammreifung wurden daher zwei offene, unbeheizte Nachfaulräume (13.000 Kubikmeter und und 18.000 Kubikmeter) erreichtet, die gleichzeitig als Eindickbehälter und Speicher wirkten.

Am 2. Januar 1987 lassen tagelanger Regen und Tauwetter die Elbe und ihre Nebenflüsse anschwellen. Die Hochwasserschutzschieber der Kanalisation sind längst geschlossen. Das gesamte Dresdner Schmutz- und Regenwasser fließt in die Kaditzer Kläranlage. Deren Regenauslasskanal ist die letzte Möglichkeit, die Stadt zu entwässern. Tag und Nacht laufen die großen Regenwetterpumpen aus dem Jahr 1910. Sie drücken das überschüssige Mischwasser in die Elbe.

In dieser extremen Situation kommt es zur Katastrophe: Ein landesweiter Stromausfall bringt den Kläranlagenbetrieb zum Erliegen, alle Pumpen stehen still. Unaufhaltsam dringt das Wasser aus der Kanalisation weiter in die Kläranlage, überflutet die Rechenanlage, das Pumpwerk und zerstört die Antriebsmotoren.

Nachdem die Wassermassen gebändigt sind, fällt die verhängnisvolle Entscheidung, die Kläranlage außer Betrieb zu lassen bis zum Ende der laufenden Modernisierungsarbeiten. Schon Mitte der achtziger Jahre war eine biologische Reinigung geplant. Doch permanente Kapazitätsprobleme verzögern den Baufortschritt.

So lief seit Januar 1987 lief das gesamte Abwasser der Stadt Dresden in die Elbe, einschließlich der Abwässer der Stadt Freital und weiterer Umlandgemeinden. Eine Katastrophe für die Umwelt. Die Elbe wurde zum größten Abwasserkanal Deutschlands.

Erst der politische und wirtschaftliche Umbruch der Jahre 1989/90 schafte die technischen und ökonomischen Vorrausetzungen für einen umfassenden Neubeginn in der ostdeutschen Abwasserwirtschaft. Die Kläranlage wurde am 1. November 1991, nach fast fünfjährigem Stillstand, wieder in Betrieb genommen, zunächst mit einer Teilkapazität der 1. biologischen Reinigungsstufe. Seit 1994 ergänzte eine chemische Phosphatfällung die mechanischen und biologischen Reinigungsprozesse.

Hatte man Anfang der 90er Jahre noch umfangreichere Expansionsabsichten, entschied man sich aufgrund veränderter Abwasserbeschaffenheiten und -mengen für eine Neuorientierung. Ursprüngliche Planungen waren basierten auf Einwohnerzahlen von bis zu 600.000 sowie einem Wasserverbrauch von 160 Litern pro Tag und Einwohner. Letzerer liegt heute in Dresden bei 97 Litern. Auch galt es, die neuen bundesdeutschen (mittlerweile europäischen) Gewässerschutzziele zu berücksichtigen.

Nach der Wiederinbetriebnahme der Kläranlage unterzog man daher das ursprüngliche Zweistufenkonzept und den weiteren Kläranlagenausbau einer vollständigen Überarbeitung. Die vorhandenen Bauten und Anlagenteile wurden darin weitestgehend einbezogen, auch um die Baukosten und Eingriffe in die Landschaft in einem vertretbaren Maß zu halten.

Parallel zum Bau der Abwasserbehandlung entstand in Kaditz eine völlig neue Schlammbehandlungsanlage auf dem Baufeld B (nördlich der Autobahn), deren Probetrieb im Oktober 1994 startete. Die Faulung und Entwässerung des Schlammes auf Entwässerungsplätzen wurde ersetzt durch eine maschinelle Entwässerung und thermische Trocknung.

Der Primär- und der Überschussschlamm werden seither in Absetzbecken eingedickt, anschließend vermengt und in Zentrifugen weiter entwässert. Zuletzt wird der Schlamm in Scheibentrocknern mit heißem Dampf weiterbehandelt, bis er nur noch 10 Prozent Wasser enthält. Täglich fallen so rund 50 Tonnen getrockneten Schlamms an.

Über die Zwischenstation Kompostierungsanlage erfolgt letztlich die Verwertung im Landschaftsbau z. B. bei der Rekultivierung von ehemaligen Tagebauflächen.

In Johannstadt am Kähte-Kollwitz-Ufer befindet sich ein Regenüberlaufbecken mit einem Fassungsvermögen von 12.000 m³. Zum Schutz der Elblandschaft befinden sich seine fünf Kammern unter der Erde.

Bei starken Niederschlägen kann es passieren, dass die Kapaziät des dort verlaufenden Altstädter Abfankanals überschritten wird. Dann wird zu seiner Entlastung das Speicherbecken gefüllt. Nach Regenende wird das Becken mit Pumpen geleert, der Inhalt in der Kläranlage Kaditz gereinigt.

Die Jahrhundertflut im August 2002 überschwemmt auch die Anlagen des Kaditzer Klärwerkes. Ungereinigtes Abwasser von 500.000 Menschen, rund 110.000 m³ pro Tag, fließen ungeklärt in die Elbe. Doch nur 13 Tage lang! Am 29. August kann der Betrieb wieder aufgenommen werden, wenn zunächst auch nur mit verminderter Kapazität. Auch das Kanalnetz ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Hochwasserschäden bei der Stadtentwässerung Dresden liegen bei über 50 Millionen Euro.

Doch schon während der Beseitigung der Flutschäden ziehen die Abwasserexperten ihre Rückschlüsse, damit sich so derartiges nicht wiederholt. Eine ganze Reihe an Instrumenten schützt heute die Kläranlage. Unter anderem wurde der Zu-  und Ablaufbereich neu gestaltet, mobile Dammerhöhungen angeschafft, Türbarrieren vorgesehen und die wichtigsten Gebäude vor Schäden durch steigendes Grundwasser geschützt.

Der Bau der Anlage zur weitergehenden Abwasserbehandlung stellte mit 75 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Stadtentwässerung Dresdens dar. Im Zeitraum 2002 bis 2005 entstanden auf einem Areal von 200 x 240 Metern eine komplett neue Anlage mit 96.000 Kubikmetern Belebungsbecken- und 49.500 Kubikmetern Nachklärbeckenvolumen, ein neuer Ablaufkanal zur Elbe, ein neues Wartengebäude und eine erweiterte zentrale Energieversorgung. Im Jahr 2006 folgte als 2. Bauabschnitt der Beckenumbau in der alten Biologie zur vorgeschalteten Denitrifikationsstufe.

Parallel zum Um- und Neubau des Klärwerkes wurde auf dem Gelände ein Regenüberlaufbecken errichtet. Damit können Schwankungen beim Anfall des Abwassers infolge starker Niederschläge reguliert und ein Abschlagen von unbehandeltem Wasser in die Elbe vermieden werden. Die Investitionen für beide Vorhaben sind die größten seit Bestehen des Unternehmens und belaufen sich auf über 100 Millionen Euro.

Die Kommunen Freital, Tharandt, Bannewitz, Radebeul-Ost und viele weitere Umlandgemeinden nutzen, teilweise schon seit Jahrzehnten, die für sie vorteilhafte Lösung der Abwasserübergabe an die Stadtentwässerung Dresden. Die beteiligten Kommunen erzielen so eine umweltgerechte und kostengünstige Abwasserreinigung ohne eigene Reinigungsanlagen finanzieren, bauen und unterhalten zu müssen. Das Beispiel machte Schule.

Seit 2006 lassen die Nachbarstädte Pirna und Heidenau, zusammen zirka 70.000 Einwohner, ebenfalls ihr Abwasser von der Stadtentwässerung Dresden GmbH reinigen. Die ausgehandelten günstigen und stabilen Einleiterentgelte können sie so an ihre Bürger weitergeben.

Das Hochwasserpumpwerk Johannstadt wurde aufgrund der Erkenntnisse aus der Flut von 2002 geplant und 2010 in Betrieb genommen. Es bewahrt die Kanalisation bei Hochwasser und starken Niederschlägen vor dem Kollaps. Es pumpt bis zu 18.000 Kubikmeter Wasser in die Elbe, damit die Keller in der Innenstadt trocken bleiben. Die Baukosten betrugen 13,5 Mio. Euro.

Die erheblichen Schlammmengen, die in der Kaditzer Anlage anfallen, werden seit 2012 zur Gewinnung von Klärgas genutzt. Zwischen 2008 und 2012 entstanden zwei 35 Meter hohe Fauleier und Anlagen zur Gas- und Schlammaufbereitung. Die Baukosten betrugen 43 Mio. Euro.

Die Stadtentwässerung Dresden produziert täglich 15.000 Kubikmeter Klärgas. Drei Blockheizkraftwerke erzeugen daraus Strom und Wärme. 70 Prozent ihres Elektroenergieverbrauches deckt die SEDD mit der grünen Energie ab.

Durch die angestrebte Mitbehandlung von weiteren biologischen Reststoffen soll die Ausbeute noch erhöht werden – und die Kläranlage energieautark arbeiten.

Die Stadtentwässerung Dresden GmbH trotzte dem Hochwasser 2013, das insgesamt glimpflicher verlief als das Jahrhunderthochwasser 2002. Die SEDD hatte seit 2003 rund 26 Mio. Euro in Hochwasserschutzmaßnahmen investiert – für Kläranlagen, Pumpwerke und das Kanalnetz. Außerdem wurden regelmäßig Hochwasserschutzübungen durchgeführt.

So errichteten die Mitarbeiter der SEDD innerhalb von drei Tagen auf dem Deich der Kläranlage Kaditz ein 700 Meter langes mobiles Schutzsystem, füllten und stapelten über 6.000 Sandsäcke, montierten an vielen Gebäuden Dammbalkensysteme, verstärkten den Deich mit über 2.000 Tonnen Mineralgemisch und installierten mobile Pumpwerkskapazitäten im Stadtgebiet.

Insbesondere durch die neu errichteten Hochwasserpumpwerke in Johannstadt und Altstetzsch konnte der Kanalnetz- und  Kläranlagenbetrieb aufrechterhalten werden. In den überfluteten Stadtgebieten wurden zur Sicherung der Anlagentechnik Schaltschränke an den Pumpwerken demontiert. Sobald der Elbpegel es zuließ, wurden diese wieder montiert und das Abwasser ordnungsgemäß abgeleitet.

2004 hatte die GELSENWASSER AG, Deutschlands größter privater Wasserversorger, 49 Prozent der aus dem städtischen Eigenbetrieb hervorgegangenen Stadtentwässerung Dresden GmbH erworben. Das Geschäft gilt als eine der größten Teilprivatisierungen der deutschen Abwasserwirtschaft. Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung, bei der die Gelsenkirchener neben einem wettbewerbsfähigen Kaufpreis das beste Gesamtkonzept vorlegten. Sie betonten, dass bei Ihnen der wirtschaftlicher Erfolg, eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sowie die Interessen der Dresdner Bürger und der Belegschaft integrale Bestandteile ihres Engagements sind.

2014, 10 Jahre später, kann man sehen, dass dies keine leeren Worthülsen waren. Die Stadtentwässerung Dresden steht wirtschaftlich auf soliden Füßen. Die 400 Mitarbeiter erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von 80 Millionen Euro. Dazu trägt ganz wesentlich das Drittgeschäft bei. Gemeinsam mit der GELSENWASSER AG entwickelte man einen Katalog an Dienstleistungen, einzeln oder in bedarfsgerechten Paketen. Die Angebote richten sich an Kommunen und Verbände der Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie Industrieunternehmen. So fungiert die SEDD seit 2008 als kaufmännischer und technischer Betriebsführer des Abwasserverbandes Ottendorf-Okrillas.

Dresden wächst und gedeiht. Das kann man sogar am Abwasser ablesen. Seit der Inbetriebnahme der neuen biologischen Behandlungsstufe der Kläranlage Kaditz im Jahr 2005 sind die Schmutzfrachten kontinuierlich gestiegen.

Die Stadtentwässerung Dresden trägt der Situation nun Rechnung und startet die Erweiterung der Belebungsanlage (belüftete Becken). Bis zum Jahr 2018 werden insgesamt 23 Millionen Euro investiert, um wie geplant das derzeitige Provisorium zur Stickstoffelemination in eine dauerhafte zukunftsfähige Lösung zu überführen.

Details zum Baugeschehen:

Bis 2018 entstehen zwei neue Umlaufverteiler mit je ca. 8.000 m³ Fassungsvermögen sowie zwei Belebungsbecken mit je 16.000 m³. Das belüftbare Beckenvolumen wächst von aktuell 96.000 m³ auf 128.000 m³.

Das sind (im Groben) die geplanten Bauabschnitte:

  • 2015: vorbereitende Arbeiten an der Baustelle, Abriss der derzeitig ungenutzten Altbecken, Baugrube ausheben
  • 2016: Rohbau der neuen Becken und hintere Hälfte Umlaufverteiler
  • 2017: Abriss der bisherigen provisorisch vorgeschalteten Denitrifikation sowie Fertigstellung Umlaufverteiler und Rohrleitungsbau
  • 2018: Straßenbau und Grünflächen