Hochwasserpumpwerke

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Sächsische Wasserbranche trifft sich in Dresden
Montag, 21.10.2019
Die Wasser-Branche besitzt weltweit großes Potenzial. Über 100 Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutierten Chancen...
Dresdner Stadtreinigung und Stadtentwässerung starten Info-Offensive
Donnerstag, 19.09.2019
Gunda Röstel (kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Dresden GmbH, SEDD) und Frank Siebert...

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Links das Hochwasserpumpwerk Dresden-Johannstadt an der Waldschlößchenbrücke, der erleuchtete Glaspavillon führt in das Regenüberlaufbecken.

Auch bei Hochwasser und einsetzendem Regen muss die Stadt weiter entwässert werden.

Bei starken Niederschlägen kann der Abwasserstrom im Mischsystem so sehr anschwellen, dass die Kapazität der beiden Abfangkanäle und der Kläranlage überschritten wird. Über Entlastungskanäle wird deshalb regenverdünntes Mischwasser in die Elbe abgeleitet.

Durch Schließen der Hochwasserschieber in den Entlastungskanälen – beginnend ab etwa 3 Meter Elbepegel – wird die Kanalisation gegen eindringendes Flusswasser gesichert. Die Steuerung erfolgt über ein Prozessleitsystem. Sind die Hochwasserschieber geschlossen, gibt es theoretisch keine Möglichkeit, Mischwasser in die Elbe zu entlasten.

Wenn jetzt starke Niederschläge einsetzen, kann es zum Rückstau in der Kanalisation kommen. Im schlimmsten Fall dringt Wasser über Hausanschlüsse in die Keller ein (bei fehlendem Rückstauschutz) oder Unterführungen werden unter Wasser gesetzt. So geschehen während des Hochwassers 2002 – sogar in Stadtteilen, die 3 Kilometer von der Elbe entfernt liegen.

Aufgrund dieser Erfahrungen erarbeitete die Stadtentwässerung Dresden ein Hochwasserschutzkonzept. Es umfasst im Wesentlichen:

  • Neubau von Hochwasserpumpwerken in Johannstadt (Inbetriebnahme 2010) und Stetzsch (2008)
  • Kanalneubauten in größerer Nennweite
  • Verhinderung von Rückstau im Kanalnetz durch Einbau von Absperreinrichtungen
  • Sicherung des Kanalnetzes vor eindringendem Oberflächenwasser (u. a. verschließbare Gullydeckel am Terrassenufer)

Mit diesen Maßnahmen sollte es zukünftig besser gelingen, die Entwässerung nicht überfluteter Stadtteile bis zu einem Hochwasser von HQ 100 aufrechtzuerhalten.

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