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Junge Flüchtlinge starten Ausbildung bei der SEDD
Dienstag, 11.07.2017
Gunda Röstel (SEDD) freut sich auf die drei neuen Kollegen: „Eigentlich rechneten wir erst nach zwei Jahren mit einem... › mehr
Pumpwerk Winkelwiesen bestand Hochwasser-Funktionstests
Mittwoch, 29.03.2017
Die Hochwassersituationen in den Jahren 2002 und 2013 erforderte die Erweiterung des Hochwasserschutzes am... › mehr

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Internationale Kooperationen

Lösungsansätze zu finden für die vielen Regionen der Welt, in denen es nur eine unzulängliche Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung gibt, gehört zu den wichtigsten Aufgaben der internationalen Gemeinschaft im neuen Jahrtausend.

Vor diesem Hintergrund ist das moderne Klärwerk Dresden-Kaditz ein Anlaufpunkt für viele Delegationen aus dem In- und Ausland. Die Gäste sind interessiert an dem Knowhow im technischen und kaufmännischen Bereich unseres Unternehmens.

Unerwartet hoch ist nach wie vor die Resonanz zu dem PPP-Modell von Dresden, also dem Zusammengehen der Stadtentwässerung Dresden mit dem strategischen Partner GELSENWASSER AG. Das Fachwissen der Stadtentwässerung Dresden ist auch zunehmend bei Projekten unserer beiden Gesellschafter, der Landeshauptstadt Dresden und der GELSENWASSER AG, gefragt.

Projekt IWAS (Internationale WasserforschungsAllianz Sachsen)

2008 startete die Internationale WasserforschungsAllianz Sachsen (IWAS). Aus einer spontanen Idee unter Dresdner Wasser­wirtschaftlern entwickelte sich in kurzer Zeit ein großes Projekt mit 5 Modellregionen auf der ganzen Welt (Ukraine, Oman/Saudi Arabien, Brasilien, Mongolei und Vietnam) sowie 3 Querschnittsvorhaben (Szenarien- und Systemanalyse, Entwicklung und Implemen­tierung, Capacity Development), das das Bundesministerium für Bildung und Forschung von einer Förderung überzeugte. In den in Bezug auf Klima, Landnutzungs- und demografischen Wandel repräsentativen Regionen waren Lösungen für zentrale globale Herausforderungen im Wassersektor – in den Bereichen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, landwirtschaftliche Bewässerung, Fließgewässerqualität sowie Ökosystem­dienstleistungen gefragt, die entwickelt und exemplarisch vor Ort realisiert wurden.

Messwagen in der Ukraine

Was wurde umgesetzt in Vietnam und in der Ukraine?

Mit dem starken Wachstum der Großstädte, wie Hanoi in Südostasien, kann der Ausbau der Infrastruktur für die notwendige Wasserver- und Abwasserentsorgung kaum Schritt halten. Es werden flexible Erschließungskonzepte benötigt. Im Rahmen von IWAS wurde exemplarisch für einen Stadtteil von Hanoi (Long Bien) so ein Konzept entwickelt. Gleichzeitig lag ein Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung der fachlichen Ausbildung sowie Qualifikation der Mitarbeiter in den Wasserwirtschafts­unternehmen und Umweltverwaltungen. In Osteuropa wurde für das Flussgebiet des Westlichen Bugs in der Ukraine zunächst der Zustand dieses auch für Europa maßgeblichen Oberflächengewässers und die wesentlichen Belastungsquellen identifiziert. Auf Grundlage regionaler Szenarien und Handlungsempfehlungen konnten effiziente Sanierungsschritte vorgeschlagen werden, die Maßnahmen zur Abwasserreinigung, Minderung der Einträge durch Industrie und Landwirtschaft sowie zur Bewirtschaftung von Flussgebiet und Gewässerschutz einschließen.

Was kommt nach IWAS?

Vor fünf Jahren hat die Internationale WasserforschungsAllianz Sachsen ihre Mission aufgenommen, die im Rahmen des Programms „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bis Mitte 2013 gefördert wurde. Mit einem engen Partnernetzwerk, innovativen Konzepten und konkreten Maßnahmen hat IWAS eine fruchtbare Grundlage für eine vertiefte Zusammenarbeit im internationalen Wassersektor geschaffen, die in Folgeprojekten ausgebaut bzw. fortgeführt werden soll. Über die GWP-Länderforen und die GWP-Geschäftsstelle werden diese Entwicklungen begleitet und mitgestaltet.

Besonders hervorzuheben ist, dass die guten Erfahrungen der Zusammenarbeit im Kernkonsortium (TUD, Helmholtz, GWP-Netzwerk) im Rahmen einer Institutsgründung fortgesetzt werden sollen. Aber auch speziell für die SEDD selbst sind enge Kontakte zu Unternehmen in Vietnam und in der Ukraine entstanden, die bilateral weiter gepflegt werden. Die Anschlussprojekte sitzen in den Startlöchern bzw. haben in der Ukraine mit der Erstellung eines Abwasserbeseitigungskonzeptes in Chervonohrad und der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Abwassersektor in Vietnam, im Rahmen des GIZ-Programm „Reform der Berufsbildung in Vietnam, begonnen.