Unterstützung der Dresdner Hilfsorganisation arche noVa

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Dienstag, 11.07.2017
Gunda Röstel (SEDD) freut sich auf die drei neuen Kollegen: „Eigentlich rechneten wir erst nach zwei Jahren mit einem... › mehr
Pumpwerk Winkelwiesen bestand Hochwasser-Funktionstests
Mittwoch, 29.03.2017
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Ein gutes Team in Sachen (Ab-)wasser

Was mit einem gemeinsamen Forschungsprojekt zur Wirkung eines Wasserfilters und der Spende für ein Hilfsprojekt an Schulen in Sri Lanka begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer engen Kooperation entwickelt. Die Stadtentwässerung Dresden GmbH und die Hilfsorganisation arche noVa e.V. verbindet dabei nicht nur das gemeinsame Ziel gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Auch hinsichtlich der Kernkompetenzen sind die Stadtentwässerung und der gemeinnützige Verein mit Sitz in Dresden ein gutes Team.

arche noVa engagiert sich weltweit, um Menschen den nachhaltigen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Doch sauberes Wasser allein reicht nicht. Nur wer über eine ordentliche Sanitärversorgung verfügt, kann sicher sein, dass sein Trinkwasser gesundheitlich einwandfrei bleibt. Auch das Thema Hygiene spielt eine wichtige Rolle, weil erst der richtige Umgang mit Trink- und Abwasser eine effiziente Gesundheitsvorsorge ermöglicht.

Ohne enge Partnerschaften, sei es bei der Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen in den Einsatzgebieten oder hier vor Ort in Deutschland, wäre die effiziente und nachhaltige Arbeit von arche noVa nicht möglich. Aus diesem Grund steht die Stadtentwässerung der Organisation bei der Umsetzung von Hilfsprojekten auf der ganzen Welt zur Seite – immer nach dem Grundsatz „Global denken, lokal handeln“.

Mit unserer Unterstützung errichtete arche noVa e.V. 2008 im Osten Sri Lankas, einer durch den schweren Tsunami 2004 und den langjährigen Bürgerkrieg schwer betroffenen Region, Brunnen und Sanitäreinrichtungen an Schulen. 2010 half arche noVa dann den Opfern des Haiti-Erdbebens mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen. 2011 und 2012 folgten Hilfseinsätze in Indonesien und Pakistan, die ebenfalls von der Stadtentwässerung gefördert wurden.

2012 wurde der Norden Malis und die Stadt Timbuktu mit seinen weltberühmten Moscheen, Mausoleen und Bibliotheken Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen. Ein großer Teil der Infrastruktur wurde zerstört oder verfiel durch mangelnde Wartung während Krise. Zu den größten Problemen, die den Bewohnern von Timbuktu nach Ende der Besatzung im Frühjahr 2013 das Leben erschwerten, zählte die fehlende Abwasserentsorgung. Den Menschen, vor allem auch Kindern, drohten große gesundheitliche Risiken bis hin zu Cholera. Mit Hilfe der Stadtentwässerung konnte arche noVa eine Kläranlage und insgesamt 13 Kilometer Abwasserkanäle instand setzen und so einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention der Bevölkerung leisten. Weitere Hilfseinsätze des Vereins in Mali sind bereits angelaufen.