Langjährige Partnerschaft mit dem AV Rödertal

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Michael Langwald, Bürgermeister von Ottendorf - Okrilla
und Verbandsvorsitzender des Abwasserverbandes Rödertal

„Ich bin sehr erfreut über die weitere Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung Dresden, bei der ich mich ausdrücklich für die vergangenen vier Jahre bedanke. Bei dieser Konstellation schaue ich sehr optimistisch in die Zukunft.“

Der Abwasserverband (AV) Rödertal mit der Gemeinde Ottendorf-Okrilla hatte sich im Frühjahr 2012 im Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung für die Fortführung der Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD) entschieden.

Der Vertrag umfasst die Geschäftsbesorgung sowie die kaufmännische und technische Betriebsführung für den Verband und die Gemeinde. Hierzu zählt auch die Fäkalentsorgung inklusive Kontrollen und Berichtspflichten sowie die Vorbereitung der Verbrauchsabrechnung für alle Kunden.

Die neue Kooperation startete am 1. April 2012 und gilt für 10 Jahre. Das Leistungsvolumen beträgt rund 10 Millionen Euro. Die Stadtentwässerung Dresden erfüllt die Aufgabe weiterhin mit sechs technischen Mitarbeitern und einer wöchentlichen Repräsentanz vor Ort. Zu den wichtigsten technischen Anlagen, die zu betreiben sind, gehören eine Kläranlage mit 26.000 Einwohnerwerten, 25 Pumpwerke und 105 Kilometer Kanäle (davon 5,5 km Druckleitungen). Im Verbandsgebiet wohnen zirka 11.000 Einwohner.

Die SEDD hatte das wirtschaftlichste Angebot abgeben. Gründe liegen in der unmittelbaren Nähe des AV Rödertal zur Landeshauptstadt Dresden, der gelungenen Integration des Verbandspersonals in die Stadtentwässerung Dresden, den umfangreichen Erfahrungen aus der seit 2008 laufenden Betriebsführung, einer effizienten und Ressourcen nutzenden Einsatzplanung von Technik und Fahrzeugen sowie einer gezielten organisationstechnischen Umsetzung aller Aufgabeninhalte.

Johannes Pohl, Technischer Geschäftsführer der SEDD, versichert: „Der Abwasserverband Rödertal  kann weiter mit unseren gewohnt guten Dienstleistungen rechnen. Wir freuen uns, die partnerschaftliche Zusammenarbeit fortzusetzen.“

Für die SEDD hat die Vertragslaufzeit von 10 Jahren ebenfalls Vorteile. Neben dem operativen Geschäft können nun auch wichtige strategische Maßnahmen ergriffen werden, z. B. beim Hochwasser- und Niederschlagswasser-Management. Auch definiert der neue Betriebsführungsvertrag Mittel für Reparatur-, Ersatz- und Erneuerungsinvestitionen.

„Unsere Mitarbeiter sind jedenfalls hochmotiviert und freuen sich auf die kommenden Aufgaben“, sagt Gunda Röstel, Kaufmännische Geschäftsführerin der Dresdner Stadtentwässerung.