Gebührenerhebung

So zahlen Sie Ihre Abwassergebühr

Grundsätzlich erfolgt die Gebührenerhebung in drei Kategorien durch Bescheid. Abwassergebühren sind umsatzsteuerfrei, Umsatzsteuer wird daher nicht erhoben.
Siehe auch › Hinweisblatt Gebührenerhebung.

Die Erhebung der Schmutzwassergebühr

Die Berechnungsgrundlage für die Schmutzwassergebühr ist der Trinkwasserverbrauch gemäß der Abrechnung des Versorgers Drewag bzw. aus anderen Quellen (Brunnen, Regenwassernutzung etc.), welche meldepflichtig sind. > Private Zähler/Messeinrichtungen

Im Bescheid sind die zu zahlende Schmutzwassergebühr für den zurückliegenden Abrechnungszeitraum mit Fälligkeitstermin ausgewiesen. Dabei werden die bereits geleisteten Abschlagszahlungen berücksichtigt. Für den neubeginnenden Abrechnungszeitraum werden 10 Abschlagszahlungen anhand des vorangegangenen Wasserverbrauchs ermittelt und deren Zahlungsziel festgesetzt. Die Höhe der Abschläge beträgt – gerundet auf volle Euro – je 10/11 des zuletzt gemessenen Wasserverbrauchs im zurückliegenden Abrechnungszeitraum.

Erhebung der Niederschlagswassergebühr

Die Abrechnung der Niederschlagswassergebühr erhalten Sie zu Beginn jedes Jahres für das vorangegangene Kalenderjahr. Im Bescheid ist die zu zahlende Gebühr für den zurückliegenden Abrechnungszeitraum mit Fälligkeitstermin ausgewiesen. Dabei sind bereits geleistete Abschlagszahlungen berücksichtigt. Für das laufende Jahr werden Höhe und Zahlungsziel der vier Abschlagszahlungen festgesetzt. Die Höhe der Abschläge beträgt – abgerundet auf volle Euro – je 1/4 der zugrundeliegenden Abrechnungsfläche.

Ausschlaggebend für die Jahresabrechnung sind Flächen von denen Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation gelangt.

Gebühr für die Entsorgung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben

Die Entsorgung erfolgt durch von der Stadtentwässerung Dresden GmbH zugelassene und vertraglich gebundene Unternehmen. Auf der Grundlage des Entsorgungsscheines der Firma erhalten die Eigentümer einen  Gebührenbescheid, in dem die entsorgte Menge und Abwasserart (Schmutzwasser oder Fäkalschlamm) und die evtl. notwendige Mehrschlauchlänge ausgewiesen sind. Es werden generell keine Abschlagszahlungen verlangt.