Industrielle Einleiter

Einleitbedingungen

Industrielle und gewerbliche Abwässer dürfen nur dann in die Kanalisation eingeleitet werden, wenn dadurch der ordnungsgemäße Betrieb der öffentlichen Abwasseranlagen nicht gefährdet und das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird.

In der Entwässerungssatzung der Landeshauptstadt Dresden sind dem entsprechende Einleitbeschränkungen formuliert und Grenzwerte für die Konzentrationen relevanter Abwasserinhaltsstoffe vorgegeben.

› Einleitbeschränkungen lt. aktueller Entwässerungssatzung

Wenn es die konkreten technischen Bedingungen am Ort der Einleitungsstelle gestatten, können auf Antrag des Einleiters davon abweichende Grenzwertregelungen getroffen werden. Deshalb sprechen Sie bitte mit uns, bevor Sie aufwendige Abwasserbehandlungsmaßnahmen veranlassen.

Generell benötigen Sie für das Einleiten von industriellem oder gewerblichem Abwasser eine Einleitgenehmigung der Stadtentwässerung Dresden. Dies gilt sowohl für einen Neuanschluss als auch für die Nutzungsänderung einer bereits bestehenden Einleitung.

› Hinweise zum Kanalanschluss

› Antrag auf Genehmigung zur Herstellung, Anschluss/Veränderung oder Nutzung von Grundstücksentwässerungsanlagen

Bitte beachten Sie, dass für die Einleitung bestimmter industrieller und gewerblicher Abwässer zudem eine wasserrechtliche Genehmigung des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden erforderlich ist. Falls Sie dazu Fragen haben, unterstützen und beraten wir Sie gern.