Absetzmengen (Gartenwasser)

Was ist zu beachten?

Siehe auch Hinweisblatt Gartenwasserabsetzung

Sie haben die Möglichkeit, Frischwassermengen, die nicht in die Kanalisation gelangen, von der Gebührenerhebung abzusetzen (zum Beispiel Gartenwasser).

Voraussetzung ist der Einbau eines geeichten Zählers durch einen eingetragenen Installationsbetrieb. Die Eichfrist beträgt 6 Jahre. Nach Ablauf der Eichfrist muss der Zähler durch eine Fachfirma gewechselt werden. Firmenverzeichnisse finden Sie bei der DREWAG oder bei der Innung Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik Dresden.

Die Fachfirma berät Sie u. a. über die fachgerechte Installation und die Notwendigkeit einer korrekten Trennung von der Trinkwasser-Hausinstallation (durch Rückflussverhinderer bzw. Systemtrenner). Nur diese Vorrichtungen können eine Verkeimung des Trinkwassers wirksam und dauerhaft vermeiden.

Sie sollten prüfen, ob sich die Investition bei Ihrem Gartenwasserverbrauch lohnt. Rechnen Sie einmal mit Kosten von 60 Euro (Zähler + Einbau, unverbindliche Schätzung). Die Eichfrist eines Wasserzählers beträgt 6 Jahre. Daraus ergibt sich ein Aufwand von 10 Euro pro Jahr. Bei einer Schmutzwassergebühr von 1,81 Euro pro Kubikmeter (2015) müssten Sie mindestens 5,5 Kubikmeter (5.500 Liter) Gartenwasser pro Jahr vergießen, ehe Sie einen Vorteil erzielen.

Den Einbau bzw. den Wechsel von Gartenwasserzählern melden Sie uns bitte mit den unten stehenden Formularen. Die ausführende Installationsfirma bestätigt mit ihrer Unterschrift den ordnungsgemäßen Einbau.

Der Eigentümer oder dessen Beauftragter muss den Zählerstand jährlich ablesen und der Stadtentwässerung Dresden mitteilen – innerhalb von zwei Wochen nachdem der Trinkwasserzähler abgelesen wurde.

› Online-Meldung Zählerstand Gartenwasser