Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Karriere

Personalmarketing und
Personalbeschaffung
Sandra Kaufmann
Tel. 0351 822-4624

Ausbildung und Praktika
Birgit Adamiec
Tel.: 0351 822-4728

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an:

Stadtentwässerung Dresden GmbH
Personal und Organisation
Scharfenberger Straße 152
01139 Dresden

oder an


Das Lächeln der Stadtentwässerung

Guter Service und Freundlichkeit gehören bei Laura Schillheim zusammen.

„Guten Tag, Kundenservice. Sie sprechen mit Frau Schillheim…“ So empfängt die junge Sachbearbeiterin vom Team Kundenservice ihre Anrufer. Insgesamt sechs moderne Arbeitsplätze befinden sich im Raum des Bürogebäudes KRESS. Alle verfügen über moderne Telefone, Computer und sogenannte Sichttafelsysteme. Das sind Tischständer, bei denen man durch individuell bestückte A4-Rahmen blättern kann. „Hier finde ich Auszüge aus Satzungen, Hinweisblätter und Technische Richtlinien. Das SEDD-Organigramm hilft, den richtigen Ansprechpartner zu finden.“

Die junge Frau findet ihren Job spannend wie eine Wundertüte. Jeder der bis zu 30 Anrufer täglich hat ein anderes Problem: Was macht mein Grundstücksanschluss? Wo bleibt der Schachtschein? Bei mir wurde Geld abgebucht, was steckt dahinter? Wieso habe ich eine Mahnung erhalten? Wer ist in Ihrem Haus für Marketing zuständig? „Solche Fragen können wir zum großen Teil direkt beantworten, ohne unsere Fachkollegen von der Arbeit abzuhalten. Wir sind Allrounder. Das macht die Arbeit im Front-Office auch so anspruchsvoll.“ So beherrschen alle ihre Kolleginnen – und der einzige Mann im Team – das Kanalinformationssystem GIS.

Und wie behält man bei knurrigen Anrufern seine gute Laune? „Wir machen Schulungen zum Umgang mit Kunden. Wichtig ist es, Verständnis zu signalisieren und Kritik nicht persönlich zu nehmen. Einmal passierte es mir dann doch, dass ich das Gespräch beendet habe. Der Kunde ließ sich einfach nicht auf die Sachebene zurückbringen. Zum Ausgleich gibt es ja aber auch viele nette Erfahrungen.“

Das Handwerk von der Pike auf gelernt

Torsten Kantim kümmert sich mit seinen Männern um das Kanalnetz.

Die Aufgabe des Kanalnetzmeisters besteht darin, das Abwassersystem im Dresdner Norden und Westen am Laufen zu halten. Mit seinen 16 Mitarbeitern reinigt, inspiziert und repariert er die Kanäle der Stadt. Von der Pike auf hat Kantim sein Handwerk gelernt, sich über viele Stationen qualifiziert.

Nach dem Facharbeiterabschluss war er als Kanalbetriebsarbeiter tätig. Während seines Bundeswehrdienstes qualifizierte er sich später zum Kraftfahrer und arbeitete dann auf einem Kanalreinigungsfahrzeug und als Spezialtechniker bei der Stadtentwässerung. Sein Ziel stand schon damals fest: Er wollte Meister werden. So setzte er sich neben seinem Job noch einmal auf die Schulbank und hatte 2010 den Meisterbrief in der Tasche. Als sein Vorgänger in Ruhestand ging, übernahm der Abwasserexperte im Juni 2015 den Kanalnetzbereich.

Dieser abwechslungsreiche Job macht ihm Spaß. „Ich bin mal im Büro, um den Schriftkram zu erledigen oder meine Männer für die Arbeit einzuteilen, dann aber auch viel draußen unterwegs“, berichtet Kantim. So muss er Bauarbeiten überwachen oder mit Kunden besprechen, wie ihre Probleme gelöst werden können.

Gewusst wo: Im Netzinformationssystem findet sich jedes Bauwerk.

Teamleiter Hein Hertwig nimmt es dabei sehr genau.

Präzises Arbeiten macht Hein Hertwig Spaß. Deshalb sitzt er bei der Stadtentwässerung am Computer, pflegt Daten von Kanälen und Schächten im Netzinformationssystem (NIS). So arbeitet er bis zu fünf Stunden täglich am PC. Die restliche Zeit benötigt er, um sich mit seinen Mitarbeitern oder anderen Fachkollegen bei der Stadtentwässerung abzustimmen. Der Teamleiter von acht Mitarbeitern hat seinen Traumjob gefunden.

Die Chance dazu bot sich 2004: Als Elternzeitvertretung fing er in der Stabstelle Dokumentation an. „Es war einen spannende Arbeit“, erzählt er. Das NIS – der digitale Überblick über alle Abwasseranlagen -  war damals eingeführt worden, um die Arbeitsabläufe zu verbessern.

„Bei der Stadtentwässerung sind unterschiedliche EDV- und Daten-Systeme im Einsatz, dass macht die Arbeit sehr abwechslungsreich.“ Ohne die IT würde heute nichts mehr funktionieren. „Wenn wir einen Fehler machen, zieht er sich durch bis in die Abwasservorbereitung“, sagt Hertwig. „Deshalb müssen wir sehr genau sein.“

Wasser ist sein Leben

Alexander Würzburg sorgt für saubere Kanäle.

Alexander Würzburg ist immer auf Achse. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Schließlich ist der Spezialtechniker mit seinem orangefarbenen Saug- und Spülfahrzeug täglich auf Dresdens Straßen unterwegs, mal in Prohlis, am nächsten Tag in Strehlen und danach in der Altstadt. „Langweilig wird es nie“, berichtet der Fachmann der Stadtentwässerung. Genau das war der Grund, warum er sich für diesen Beruf entschieden hat.

Die Theorie- und Praxisausbildung absolviert er bei der Dresdner Stadtentwässerung. Der Zufall will es, dass nach seinem erfolgreichen Abschluss als Fachkraft für Abwassertechnik bei Netzmeister Frank Lieber eine Stelle frei wird, da ein anderer Kollege zum Bund muss. Das ist sein Einstieg als Kanalbetriebsarbeiter im Stützpunkt West am Flügelweg. Ein Jahr später kommt die nächste Chance. Im Dresdner Osten wird ein Experte gesucht, der die Verantwortung für ein Saug- und Spülfahrzeug übernehmen soll. Würzburg zögert nicht lange. Seit 2001 sorgt er nun mit seinem Spezialfahrzeug für saubere Kanäle, sodass das Abwasser immer ordentlich abfließen kann.

„Die Arbeit mit dieser Technik macht mir Spaß“, sagt er. „Wir sind ein super Team – vom Meister bis zum Kanalbetriebsarbeiter."