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Start der Kanalbauarbeiten unter dem Rathenauplatz in Dresden

29.05.2018 | Die Stadtentwässerung Dresden modernisiert ein vorhandenes unterirdisches Entlastungsbauwerk und aktiviert zusätzlichen Stauraum, um die Elbe zu schützen.

In den kommenden Monaten ersetzt die Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD) in offener Bauweise ein unterirdisches Wehr unterhalb des Rathenauplatzes in Dresden. Die vorhandene ca. 1,00 m hohe Wehrschwelle wird auf ca. 2,5 m erhöht. Damit können im darüber liegenden Gebietshauptkanal bis zu 4.000 m³ Mischwasser bei Niederschlägen gespeichert werden. Dieser Mix aus Schmutz- und Regenwasser wird nach Abklingen des Niederschlages dosiert zur Kläranlage Kaditz geleitet und dort gereinigt. Außerdem werden drei Rechen installiert, um grobe Stoffe herauszufiltern, sollte bei extremen Regen unbehandeltes Mischwasser in die Elbe überlaufen.

Das sogenannte Trenn- und Steuerbauwerk befindet sich genau unter der stadteinwärts führenden Fahrbahn. Während der Bauzeit werden deren drei Fahrspuren inklusive Fahrradweg über die bisherige Mittelinsel verlegt. Die Verkehrseinschränkungen bleiben somit in einem vertretbarem Maß. Die Straßenbahntrasse, die mitten durch die Baustelle führt, bleibt erhalten und erhielt zum Schutz gegen herabfallende Teile ein Stahldach. Die vorbereitenden Arbeiten begannen bereits im April. Mit der Fertigstellung rechnet die SEDD zum Jahreswechsel 2019/2020. Die Baukosten belaufen sich auf 3,5 Millionen Euro.

Mischwasserkanalisation
Die Stadtentwässerung Dresden GmbH (SEDD) betreibt die 1.800 Kilometer lange Dresdner Kanalisation. Über zwei Drittel der zu entwässernden Flächen werden im sogenannten Mischsystem entwässert. Das bedeutet, ein einzelner Kanal unter der Straße leitet sowohl das täglich anfallende häusliche und gewerbliche Abwasser ab und zusätzlich bei Regen das Niederschlagswasser. Bei sehr starkem Regen wächst der Abwasserstrom auf ein Vielfaches an. Teilweise bis auf die 20fache Menge des Trockenwetterabflusses. In diesen Fällen werden Teile des durch den Regen verdünnten Abwassers durch Entlastungskanäle in die Elbe abgeleitet.

Verkehrsbeeinträchtigungen
Linksabbiegen von Carolabrücke in Richtung Pillnitzer Straße nicht möglich. Umleitung über Hasenberg/Terassenufer/Steinstraße.

Vereinzelt punktuelle Behinderungen.