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Pumpwerk Winkelwiesen bestand Hochwasser-Funktionstests

29.03.2017 | Die Hochwassersituationen in den Jahren 2002 und 2013 erforderte die Erweiterung des Hochwasserschutzes am Mischwasserpumpwerk Cossebaude, Winkelwiesen. Ziel ist es, das rückwärtige Eindringen der Elbe durch einen Hochwasserschutzschiebers zu verhindern und dennoch die Überleitung des Regenwassers in den Lotzebach abzusichern.

Die neue technische Anlage des Hochwasserpumpwerkes in Cossebaude vis-à-vis des Stausees Niederwartha bestand am 29. März 2017 alle Funktionstests. Im Hochwasserfall und bei extrem ergiebigen Niederschlägen erfolgt nun die ordnungsgemäße Abwasserentsorgung von Cossebaude. Bei der Bauübergabe mussten die beiden Hochwasserpumpen zeigen, was sie können.

Die in einem unterirdischen Bauwerk befindlichen nass aufgestellten Pumpen drücken bei Hochwasser und gleichzeitigem Niederschlag verdünntes Mischwasser aus dem vorgeschalteten Regenüberlaufbecken (RÜB) über den Lotzebach in die Elbe. Die Pumpen sind so ausgelegt, dass sie auch bei einem 100jährigen Hochwasser gegen den Druck des Elbwasserspiegels fördern können.

Mit dem rund 500 Tausend Euro teuren Erweiterungsbau investierte die Stadtentwässerung Dresden erneut in den vorbeugenden Hochwasserschutz für die umliegenden Anwohner wie Unternehmen und natürlich der Umwelt (Elbe).

Weitere Fakten (siehe auch Foto)

  • Pumpenschacht Durchmesser: 3.600 mm, Tiefe rund 5 m
  • 2 Unterwasser-Tauchmotorpumpen: je 400 l/s Förderleistung, Hersteller: Sulzer/ABS
  • Bauzeit: August 2016 bis März 2017