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Erweiterung der Dresdner Kläranlage

17.08.2016 | Der Rohbau steht. Mit einem Richtfest auf den neuen Becken der biologischen Abwasserreinigung feiert die Stadtentwässerung Dresden die pünktliche Fertigstellung dieses wichtigen Bauabschnittes.

Die beiden sogenannten Umlaufschlaufenbecken haben eine Wassertiefe von 7,50 Metern und fassen je 16 Millionen Liter (16.000 m³) Abwasser. Ebenfalls in Beton gegossen ist der erste von zwei Baubschnitten der dazu gehörigen Umlaufverteiler mit einem Volumen von je 8 Millionen Liter Wasser (8.000 m³).

Gegenwärtig wird mit Grundwasser geprüft, ob die Becken dicht sind. Doch schon im Frühjahr 2017 soll Abwasser darin fließen. Bis Ende dieses Jahres wird die Elektro- und Maschinenausrüstung installiert. Darunter Rührwerke, die den Abwasserstrom in Bewegung halten. Außerdem erhalten die beiden Umlaufschlaufenbecken jeweils 1.100 Belüfter-Teller aus einer Gummimembran. Durch die kleinen Löcher der Gummi-Scheiben wird Luft eingeblasen, um den Stoffwechsel der Mikroorganismen anzuregen, die das Abwasser reinigen.

In den kommenden Monaten  werden die bisher genutzten „Altbecken“ (von 1991) abgerissen, mit dem Bau des zweiten Abschnittes des Umlaufverteilers begonnen und zahlreiche Leitungen verlegt. Inklusive Landschafts- und Straßenbau dauern die Bauarbeiten noch bis Mitte 2018.

Johannes Pohl, Technischer Geschäftsführer der SEDD sagte: „Dresden wächst und gedeiht. Das kann man sogar am Abwasser ablesen. Seit der Inbetriebnahme der neuen biologischen Abwasserbehandlung im Jahr 2005 sind die Schmutzfrachten kontinuierlich gestiegen – Ausdruck für eine positive Einwohner- und Gewerbeentwicklung.“ Die Stadtentwässerung Dresden trägt der Situation Rechnung und startet die Erweiterung der Belebungsanlage (belüftete Becken). Bis zum Jahr 2018 werden insgesamt 23 Millionen Euro investiert, um wie geplant das derzeitige Provisorium zur Stickstoffelemination in eine dauerhafte zukunftsfähige Lösung zu überführen.